Jetzt!

    Auf dieser Seite möchte ich meine persönliche und eigene politische Meinung äußern - und diese Seite all den bedrohten Tierarten widmen...

    Hier möchte ich Ihnen zunächst von zwei wundervollen Erlebnissen von mir erzählen. Beide ereigneten sich im Zoologisch-Botanischen Garten, in der Wilhelma in Stuttgart.

    Der Löwensprung:

    Es ist schon länger her. Es waren nur Sekunden, die aber bis heute so intensiv nachwirken...

    Im Käfig der Löwen waren damals 2 weibliche und 1 männliches Tier. Der Löwe rannte den beiden Löwinnen hinterher und setzte um Sprung an... Ich weiß nicht mehr - sprang er über einen Baumstamm oder einfach nur so... Aber genau diese Sekunden, als der große Löwe mit der schönen Mähne sprang und wieder imposant “vor mir” aufkam, DAS ist es!

    Ich kann Ihnen hier nicht erklären, was ich gefühlt habe... Das Gefühl wirkt jedoch bis heute an! Diesen Moment kann ich nicht vergessen! Vielleicht überrascht es Sie, daß ein Sprung von einer Großkatze mich so in Entzücken, Ehrfurcht versetzt hat - deswegen sage ich Ihnen - besuchen Sie einen Löwen ;-) -und sehen/ fühlen Sie selber!!!

     

    Eine klitzekleine Hand berührte mich:

    Wieder ein Tag in der Wilhelma. Der Besuch des Amazona-Hauses stand irgendwann auf dem Programm. Schon ein besonderes Klima da... Manchmal trifft man auf Laufvögel, die da einfach so wie kleine Polizisten Streife laufen. Eine wunderschöne Landschaft ist da entstanden.
    Eine Voliere darin ist das Zuhause von ganz herzigen kleinen roten Affen - den Löwenäffchen.
    Ganz abgedichtet ist die Voliere nicht, am Rand ist nur ein Drahtgitter, man muß auch schon aufpassen, daß die Kleinen einen nicht mal von Oben anpinkeln ;-).
    Auf dem Boden habe ich - weiß nicht, war es eine Nuß?, gefunden, von denen auch welche im Futternapf der Rasselbande zu sehen waren.

    Also nahm ich sie auf und streckte seitlich an das Gitter.

    Gaaanz vorsichtig, fast schon heimlich, kam ein ganz kleines, rotes Händchen durch die Öffnung und berührte mich, umschlang meinen Finger für einen kurzen Moment... und nahm mir dann die Nuß ab.
    Diese Berührung war einzigartig und wunderschön! Wenn diese kleine Hand behutsam kommt, die irgendwie so aussieht wir unsere Hand nur so mini, die einen berührt... das hat was von Magie...! Ein Lebewesen, so fein und klein und zart, uns so ähnlich - ich nenne diese Erlebnis liebevoll: Die Begegnung der 3. Art (eigentlich der 2., ja, ich weiß ;-))

    Diese eine Berührung war eine Berührung in der Seele!
    Was soll ich sagen, dieser Tag war einer meiner besonderen Glückstage im Leben... und für mich steht fest, das Glück habe ich diesem kleinen Affen zu verdanken!

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    Als ich früher gefragt wurde, was ich mal machen werde (wenn ich groß bin ;-)), war meine Antwort: Ich gehe nach Sumatra und helfen den Orang Uthans!
    Nun ja, bis heute ist nichts daraus geworden. Viele Entschuldigungen fallen mir ein, wieso ich es nicht geschafft habe mein Ziel zu verwirklichen. Ich glaube, der ehrlichste Grund ist der, daß ich meine eigenen Tiere und Familie nicht verlassen wollte...

    Heute frage ich mich, was kann man von HIER aus tun? Was ist für jeden möglich, ohne in ein anderes Land zu reisen, ohne Heim und Familie zu verlassen, ohne den Job hinzuschmeißen usw.

    Es gibt die Aufklärungsarbeit, den Bereich der Spenden/ Patenschaften - und die Achtsamkeit gegenüber den Lebewesen überall (Mensch und Tier).

    Für mich kommt ein Schreckenskabinett von Horrorbildern und Angst machenden Ausführungen der Zustände oder Lebensumstände hier nicht in Frage! Ich will keine zarten Gemüter erschrecken oder Kindern Angst machen!
    Ich möchte die Schönheit und die Einzigartigkeit der Tiere ins Bewußtsein holen!

    Ich selbst kenne keinen Menschen, der sich nicht insgeheim wünscht, mal ein für ihn besonderes Tier zu berühren. Wie viele Menschen würden so gerne den Knut, den kleinen Wilbär oder die Flocke gestreichelt haben... Wie viele Menschen wünschen sich einen frei lebenden Delfin zu begegnen und sein lachendes Gesicht ganz nah zu haben, was sogar -offiziell bestätigt!- heilsam ist... Wer würde nicht gerne mal einem prächtigen Tiger gegenüberstehen wollen, so eye-to-eye... Eine dieser Sehnsucht hat bestimmt jeder von uns!

    Meine persönlichen Wünsche:
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    Meine Wünsche in diese Richtung sind genauso groß und größer! Ganz oben stehen die Menschenaffen: Mein Herz gehört dem Orang Uthan! Diese Kokusnuss-Gesicht, die schöne rote Farbe seines Fells... Ebenso schlägt mein Herz die Gorillas, oder meinen kleinen Freunden, die Löwenäffchen :-). Vegetarier bevorzugt ;-).

    - Oder gehen wir zu den Großkatzen. Katzen faszinieren mich egal in welcher Größe ohnehin schon. So gerne würde ich eine Fotosafari in Afrika miterleben - mit ganz vielen Speicherkarten und Batterien in der Tasche. Wie fühlt es sich an, eine solche Katze zu streicheln (Frauen halt ;-)) und dabei ihre Power zu spüren. Also ich meine nicht die gezähmte Variante, von denen Tigern, die regungslos vor dem Kamin liegen, wenn das Feuer romantisch dabei knistert... nein, so richtig! Auch, bei solch einer Begegnung MEINE Grenzen, meine Angst zu überwinden - das mit dem Teppich, der dekorativ vor dem Kamin liegt ist wohl was ganz anderes... ziemlich trostlos und ohne Denkwürdigkeit bis in alle Zeiten...!

    - Die Meerbewohner nicht zu vergessen: Wie, natürlich, einem Delphin im Meer zu begegnen, oder mit einem Walhai in die Tiefe zu gleiten, einer Orcaschule auf offener See zuzusehen... Nur da vereitelt mir meine übergroße Angst - fast schon Panik - vor dem Meer dieses jemals erleben zu dürfen.
    Für mich die größte Mutprobe überhaupt: In einen, hoffentlich rostfreien Käfig von einem alten Kutter aus zum Weißen Hai ins Wasser zu springen. Der Käfig wackelt unbeständig durch die Wellen hin und her und da soll (muß) man rein treffen...?!!!! Reizen würde es mich aber schon (hypothetisch :-))

    Ein Mensch (also eine Tanja) - und so viele großen Wünsche... Aber - jetzt wird es wieder ernst und  ich komme zurück zum Thema - wir müssen uns beeilen! Nicht beeilen zum Kuscheln und Staunen, sondern bevor die letzten ihrer Art nur noch in Biologiebüchern zu finden sind!!!

    Es ist ernst!
    Die Tiere, die uns bis jetzt begleitet haben, irgendwo am “Ende der Welt” leben und viele uns ins Staunen und Bewundern bringen, sind so emens vom Aussterben bedroht, daß es mich sehr sehr traurig macht.
    Was ich in meinem Leben gelernt habe ist: Sterben ist weg, kommt nie wieder, gibt keinen Ersatz, nie wieder mehr! Kein, “bis später” oder “bis irgendwann” oder “erst mal weg” - nein. Unersetzlich! Es gibt keine Reanimation mehr - Tot ist verloren. Wird vermisst und fehlt ohne Ende... und tut sehr weh...

    Die Rote Liste - Die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten macht Angst!

    Ich kann die Liste nicht vollständig aufführen, aber hier nur mal ein kleiner Auszug:

    • Der Tiger
    • Der Panda
    • Der Weißkopfseeadler
    • Das Rebhuhn
    • Der Orang Uthan
    • Der Berggorilla
    • Der Otter
    • Der Baji-Delfin
    • Der Wanderfalke
    • Die Feldhamster
    • Der Luchs
    • usw usf

    Wir müssen da gar nicht so weit gehen, das Aussterben von Tierarten erleben wir direkt vor der Haustür - bestimmte Schweinerassen, oder Rinder trifft es genauso wie die Exoten. Vielfalt und Kultur gehen verloren.

    Laut Focus sind 16 306 der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

    Wie farblos ist die Welt ohne diese wunderbaren Lebewesen?!

     

    Was also tun?
    Koffer packen und in den Amazonas tigern? Das Wohnzimmer räumen und einen Heim für Papageien errichten? Eher nicht. Sicher werden helfende Hände und grosse Herzen gebraucht... Aber sind wir doch mal ehrlich: Geld regiert die Welt. Ist so...! Mit Geld haben die Organisatoren mehr Freiraum es einzusetzen (Medikamente, Baumaterial...).
    Auch wenn viele ungern ihr Geld Umweltschutzorganisationen anvertrauen wollen, weil nur wenig Prozent von dem was gespendet wurde, tatsächlich dort ankommt! Oder man hat von Untreue in Tierschutzverbänden gehört oder selbst miterlebt... Das Vertrauen ist gestört und absolut verständlich!

    Faktor Geld:
    Sehen wir doch mal unser tägliches Leben an: Die Preise für Heizkosten und Strom - ich muß nichts sagen...! Heute schon mal an einer Tankstelle vorbeigefahren (oder gelaufen ;-))? Einen Kopfsalat gekauft? Rauchen ist sowieso gesundheitsschädlich...! Verdammt noch mal, was geht in diesem Land eigentlich ab?!?! Ahh, Grosskonzerne verdienen hier zu wenig, obwohl massig an Gewinne eingefahren wurden - also schließen wir hier um im Ausland für noch weniger Löhne noch mehr Gewinne zu ergattern! HÄÄ?!?

    Ich frage mich berechtigt: Was machen die mit dem vielen Geld überhaupt?!? Geht es hier um das Ego - meiner ist grösser als deiner, oder ich bin besser als du, oder was?!? Bitte, was machen die mit dem ganzen Geld???

    Der Mittelstand wird immer kleiner -und schon wieder macht ein kleiner Laden dicht... Nebenan. Wir haben mal gerechnet: In Sindelfingen haben innert kürzester Zeit bestimmt 5, 6 Läden zu gemacht...

    Und jetzt kommt die Tanja daher und spricht von Spenden für irgend so´nen Affen am Ende der Welt...?!!
    Ja, genau!!!

    Ich habe leider keine bessere Lösung gefunden bis jetzt, als eine Geldspende/ oder Tierpatenschaft.

    Bei meiner Freundin habe ich ein schönes Bild an der Wand gesehen: Eine Urkunde über einen geschenkten Stern im Universum. Unzählige Sterne am Firmament und einer gehört ihr, er trägt ihren Namen! Was für ein liebevoller Gedanke und wohl einzigartiges Geschenk im ganzen Weltall.
    Das perfekte Geschenk für mich ist ein gesunder Baum im Urwald, wo ein Orang Uthan genüsslich eine Banane schält und das Süsse darin schmatzend geniesst. Mir ein Lächeln dabei zu schenken ist wohl sehr vermenschlicht und nur im Märchen real ;-) - Aber die Vorstellung ist schön, oder?

    Es geht uns alle an. Auch wenn die Zeiten wirklich hart sind, jeder auf jeden Cent achten muss... Eine kleine Spende an eine Organisation oder an ein Tierheim, oder eine Tierpatenschaft (Wölfe, Bären, Affen...) oder sonst in diese Richtung...ist ein Anfang!

    Herzlichst
    Tanja Böttcher

 

    Info: Ich habe hier meine höchst persönliche Meinung veröffentlicht.

    Würde mich freuen, wenn Sie auch solche wundervollen Erlebnisse erfahren durften - und Sie mir Ihre Geschichte erzählen würden! Ich freue mich über Ihre Nachrichten! Und wenn ich die Erlaubnis bekommen könnte, auch Ihre Geschichte zu veröffentlichen, wäre es noch schöner!

 

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